Carl Zeiss Meditec: Vorstandsmitglied verlässt Unternehmen

Die Unternehmenszentrale von Carl Zeiss Meditec in Jena (Bildquelle: Carl Zeiss)

Der Konzernumsatz von Carl Zeiss Meditec, Jena, erreichte damit rund 1,2 Mrd. EUR. Nach Geschäftseinheiten aufgeteilt erreichte Ophthalmic Devices einen Umsatz von 880,5 Mio. EUR (Vorjahr: 791,9 Mio. Euro), was einem Wachstum von 11,2 Prozent entspricht. Zuwächse wurden hierbei in allen Teilbereichen erzielt. Insbesondere das Geschäft mit Refraktiven Lasern entwickelte sich wie in den Vorjahren sehr dynamisch, jedoch erzielten auch die Geräte und Verbrauchsmaterialien für die Kataraktchirurgie sowie das Produktportfolio der Diagnostik ebenfalls gute Beiträge zum Umsatzwachstum. Die Geschäftseinheit Microsurgery erreichte einen Umsatz von 309,4 Mio. EUR gegenüber 296,5 Mio. EUR im Vorjahr.

Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender von Carl Zeiss Meditec, kommentiert: „Wir haben weitere Marktanteile gewonnen und den oberen Rand unserer Prognose von 1.150 – 1.200 Mio. EUR Umsatz erreicht. Sehr zufrieden sind wir mit dem stetig steigenden Anteil fallzahlenabhängiger Umsätze, die im abgeschlossenen Geschäftsjahr bereits 33 Prozent unseres gesamten Umsatzes ausmachten.“

Umsatztreiber von Carl Zeiss Meditec in Asien/Pazufik

In der Region Asien/Pazifik wuchs der Umsatz mit 17,4 Prozent am stärksten. Er lag damit bei 448,2 Mio. EUR. Ein Großteil des Zuwachses kam aus dem chinesischen Markt sowie aus Indien, Südostasien und Südkorea.

In der Region EMEA stieg der Umsatz um 3,0 Prozent auf 363,4 Mio. EUR (Vorjahr: 352,7 Mio. Euro). Das Geschäft in den europäischen Kernmärkten entwickelte sich also weitestgehend stabil. Rückgänge gab es in Großbritannien und in Teilen Südeuropas.

Der Umsatz in der Region Americas stieg um 6,8 Prozent auf 378,2 Mio. EUR (Vorjahr: 354,0 Mio. Euro). Das Geschäft in den USA entwickelte sich aus Sicht von Carl Zeiss Meditec gut, aber auch in Südamerika gelang ein Zuwachs innerhalb des Berichtszeitraums, sodass sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr verstärkte.

Ebit-Marge soll auch 2017/18 um 15 Prozent liegen

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) entwickelte sich mit 180,8 Mio. EUR (Vorjahr: 154,3 Mio. Euro) positiv. Hierin enthalten ist ein positiver Sondereffekt aus einem Asset-Verkauf am Standort in Ontario in Höhe von rund 7,5 Mio. EUR. Die Ebit-Marge lag bei 15,2 Prozent (Vorjahr: 14,2 Prozent). Die um Sondereffekte bereinigte Ebit-Marge erreichte einen Wert von 14,8 Prozent (Vorjahr: 14,7 Prozent).

Der Gewinn pro Aktie (EPS) legte mit 1,57 Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 1,21 EUR deutlich zu. Hierzu trug der operative Gewinnanstieg ebenso bei wie positive Ergebnisse aus Währungssicherungsgeschäften, denen im Vorjahr noch Belastungen gegenübergestanden hatten.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 setzt sich Carl Zeiss Meditec erneut ambitionierte Ziele. Insbesondere aufgrund der positiven Umsatzentwicklung, des verbesserten Produktmix und des gestiegenen Anteils fallzahlenabhängiger Umsätze, erwartet die Carl Zeiss Meditec AG im Geschäftsjahr 2017/18 wie auch mittelfristig eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 14 und 16 Prozent.