Die Anlage ist in Betrieb – und ein weiterer Ausdruck der Forschung und der Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens, die sich auf  PEEK-Polymer und weitere differenzierte Typen innerhalb der Familie der PAEK-Hochleistungsthermoplaste konzentrieren. (Bildquelle: Victrex)

Die Anlage ist in Betrieb – und ein weiterer Ausdruck der Forschung und der Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens, die sich auf PEEK-Polymer und weitere differenzierte Typen innerhalb der Familie der PAEK-Hochleistungsthermoplaste konzentrieren. (Bildquelle: Victrex)

Das Polymer Innovation Center soll die Innovationskraft von Victrex weiter ausbauen und Anwender bei der Entwicklung technologischer Fortschritte mithilfe von auf PAEK basierenden Lösungen unterstützen. Das neue Zentrum, das am Hauptsitz des Unternehmens in Großbritannien angesiedelt ist, wird als Wegbereiter für Rapid Prototyping neuer Teile und Komponenten mit neuartigen PAEK-Materialien fungieren. Die Herstellung innovativer und differenzierter Polyaryletherketone im technischen Maßstab soll dazu beitragen, hochleistungsfähige Polymertypen zu erforschen und zu testen, um weitere Fortschritte zum Beispiel bei Verbundwerkstoffen und bei der additiven Fertigung zu erzielen. Victrex führt derzeit ein von der britischen Innovationsagentur „Innovate UK“ unterstütztes Konsortium mit Fokus auf den 3D-Druck an. Auch die verbesserte Verarbeitung von bestehenden Polymeren über 3D-Druck soll hier unterstützt werden.

3D-Druck, Prototyping und der Entwicklung neuer PAEK-Anwendungen

Jakob Sigurdsson, neuer CEO von Victrex, unterstreicht die strategische Bedeutung des neuen Zentrums: „Wir bauen unser PAEK-basiertes Portfolio, unsere Dienstleistungen und Technologien in neuen Märkten und Anwendungen weiter aus. Für uns als ein innovativer Weltmarktführer und Pionier bei Hochleistungspolymeren sind Investitionen in wissenschaftliche Forschung und Fertigungskapazitäten der Schlüssel zu kontinuierlicher Innovation und zur Verbesserung von Innovationszyklen und Markteinführungszeiten. Die neue Anlage ist ein weiterer wichtiger Schritt für uns – insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir zwischen zehn und 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes mittelfristig aufgrund neuer, differenzierter PAEK-Polymertypen und unserer Megaprogramme erwarten. Zudem wird das Zentrum unsere Kapazitäten für Forschung und Entwicklung weiter vergrößern. Dabei werden wir auch in Zukunft weiter eng und kontinuierlich mit unseren Kunden und Partnern zusammenarbeiten, um neue und differenzierte Lösungen, basierend auf Polymeren, voranzutreiben.“

Das Zentrum am Hauptsitz des Unternehmens soll in den nächsten zehn Jahren rund 60 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. Es ermöglicht die Fertigung neuartiger Polyaryletherketone im Maßstab zwischen 30 und 70 Kilogramm und kann die kontinuierliche Verbesserung bei Qualität und Leistung bestehender Produkte unterstützen. Das 16 Meter hohe Gebäude ist mit einzigartiger State-of-the-Art-Technik und -Ausrüstung im Pilotmaßstab ausgestattet, die neue Dimensionen für die Entwicklung von Hochleistungspolymeren eröffnet. Nach einer dreijährigen Planungs- und Bauphase wurde das Zentrum vor Kurzem fertiggestellt und mit Mitteln in Höhe von rund 1,3 Millionen britischen Pfund aus dem regionalen britischen Wachstumsfond unterstützt.

 

[ega]