Von den 7.500 Tonnen TDI, die einen höheren Dichlorbenzol-Wert aufweisen, sind rund zwei Drittel noch nicht weiterverarbeitet. Die Rücknahmeaktion ist in enger Zusammenarbeit mit den rund 50 belieferten Kunden angelaufen. Ein Team von rund 75 Spezialisten arbeitet mit den Kunden an der Klärung offener Fragen.

Bei der seit heute Morgen geschalteten BASF-Hotline für Kunden und Verbraucher gingen bisher etwa 300 Anrufe vor allem von Verbrauchern ein. Ein großer Anteil der Anfragen betrifft Endprodukte, beispielsweise Matratzen. BASF stimmt sich eng mit den relevanten Verbänden der Matratzen- sowie der Schaumhersteller ab, um für verunsicherte Verbraucher schnellstmöglich zu einer Lösung zu kommen.

Hotline für BASF-Kunden und Verbraucher

Um Details zu den Verunreinigungen und dessen Auswirkungen zu erhalten, können sich Anwender und Verbraucher an die eigens dazu eingerichtete Hotline wenden. Diese ist zwischen 8und 18 Uhr zu erreichen unter 0621 60-21919 zu erreichen.

Am Mittwoch, 11. Oktober 2017, wurde bekannt, dass BASF mit dem möglicherweise krebserregenden Dichlorbenzol verseuchten TDI ausgeliefert hat. Es wurde zunächst  befürchtet, dass bis zu 7.500 t dieses Stoffes an die Hersteller von Produkten aus PUR ausgeliefert wurde, beispielsweise die Matratzenindustrie. Auch dass bereits belastete Produkte in den Handel gelangten, wurde angenommen. Offenbar sind die ausgelieferten Mengen jedoch geringer als gedacht.