BASF erhöht Preis für Neopentylglykol (NPG)

Stammwerk der BASF Gruppe in Ludwigshafen (Bildquelle: BASF)

Der Fehler fiel BASF, Ludwigshafen, laut Medienberichten am Dienstag, 10.10.2017, bei Kontrollen auf. Zwischen dieser und der vorherigen Kontrolle lieferte das Chemieunternehmen rund 7.500 t TDI aus. Wie viel davon mit dem krebserregneden Dichlorbenzol versetzt ist, untersucht BASF derzeit. Noch nicht verarbeitetes TDI rief das Unternehmen zurück. Darüber bot das Unternehmen laut dem Fachverband Matratzen-Industrie an, noch nicht weiterverarbeitete Schaumblöcke zu sammeln. Dennoch geht der Verband davon aus, „dass solche Matratzen auch in Handel und Haushalte gelangt sind.“

Sofort nach Bekanntwerden des Fehlers stoppte BASF seine TDI-Anlagen und behob ihn. Nächste Woche will der Chemiekonzern die Produktion wieder anfahren.

Dichlorbenzol kann Haut und Atemwege reizen und steht im Verdacht, krebserregend zu sein.


 Schon in der Vergangenheit hatte BASF Probleme mit seiner TDI-Anlage am Standort Ludwigshafen.

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