Die Messeverantwortlichen mit einnigen Ausstellern der Formnext 2017: Unter anderem Petra Haarbuger, Mesago (vorne) und Sascha Wenzler (rechts), beide von Mesago. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

Die Messeverantwortlichen mit einnigen Ausstellern der Formnext 2017: Unter anderem Petra Haarbuger, Geschäftsführerin von Mesago (vorne), und Sascha Wenzler, Bereichsleiter Formnext (rechts). (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

Zwei Monate vor Messestart übertrifft die Formnext mit genau 400 Ausstellern die Zahl der Vorjahresveranstaltung um rund 30 Prozent.Noch stärker wächst die Ausstellungsfläche: Durch die zusätzlich belegte Halle 3.0 stehen nun rund 27.000 qm Bruttoausstellungsfläche zur Verfügung – etwa 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2016. Damit findet die Messe zum ersten Mal auf zwei Ebenen statt. Vor allem in der unteren, in Halle 3.0, werden die schwereren Produktionsmaschinen stehen. Deren Anzahl wuchs laut Sascha Wenzler, Bereichsleiter Formnext beim Messeveranstalter Mesago, ohnehin erheblich von Jahr zu Jahr und verzeichnet in diesem Jahr einen regelrechten Sprung.

„Mit dieser sehr beeindruckenden Entwicklung unterstreicht die Formnext ihre Position als internationale Leitmesse für die Additive Fertigung und die nächste Generation industrieller Fertigung“, kommentiert Wenzler.

Marktführer der Additiven Fertigung anwesend

Ihren Anspruch, die Leitmesse für additive Fertigung zu sein, unterstreicht die Formnext durch ihre Aussteller: Von 3D-Systems, Arburg und Big Rep, über Materialise, EOS und Formlabs bis hin zu Renishaw, voxeljet und Stratasys sowie zahlreiche weitere Unternehmen, ist ein Großteil der wichtigstens Marktteilnehmer auf der Messe. Auch General Electric (GE) ist zum ersten Mal anwesend nach der Übernahme von Concept Laser und SLM Solutions.


Big Rep will sich zum führenden Anbieter von additiven Fertigungsverfahren entwickeln. Jetzt wurde der Körber-Konzern als neuer Investor gewonnen. (Bildquelle: Wladimir1804/Fotolia)

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Marktübersicht Dienstleister der Additiven Fertigung

Die Marktübersicht enthält Auftragsfertiger, die Bauteile mithilfe von additiven Verfahren herstellen. In der Regel bieten die Unternehmen mehrere 3D-Druck-Verfahren an, darunter Fused Deposition Modeling (FDM), Lasersintern, Laserschmelzen und Stereolithografie. An Werkstoffen steht in der Regel ein breites Angebot an Kunststoffen und Metallen zur Auswahl, je nach Verwendungszweck. Dieser erstreckt sich von bloßen Modellen über funktionsfähige Prototypen bis zu vollwertigen Ersatzteilen oder Werkzeugeinsätzen.

Prozesskette geschlossen: Messtechnik und Rohstoffhersteller mit an Bord

„Wir sind stolz, dass wir auch die weiteren Fachbereiche entlang der Prozesskette weiter ausbauen konnten“, sagt Wenzler. So sind jetzt BASF und Heraeus neu dabei. Als Maschinenbauer kommen DMG-Mori und Hermle zum ersten Mal nach Frankfurt zur Formnext. Die Qualitätssicherungsbranche ist durch Faro, Werth Messtechnik und andere in diesem Jahr ebenfalls stärker vertreten als noch 2015.

Konferenz erhält zweite Vortrags-Session

Die Konferenz der Formnext bietet an den vier Messetagen Vorträge erstmals auf zwei Bühnen parallel. Damit verdoppelt sich auch die Zahl der Vorträge. Darin beschreiben führende Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen Anwendungen, Entwicklungen und Ergebnisse in der additiven Fertigung. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören Airbus, Deutsche Bahn, Honeywell, Premium Aerotec und Volkswagen.

(dl)


3D-Drucker: Maschinen und Geräte für die additive Fertigung

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