FTE und dessen Kunden hatten die Fahrgeräusche im Führerhaus mit jeder neuen Handschalgetriebe-Generation weiter reduziert. Dies hatte paradoxerweise dazu geführt, dass einst relativ leise Funktionen bei neueren Zugmaschinen umso deutlicher hörbar wurden. Die Beiden Unternehmen wählten das Material für die Zylinder, da das 50 Prozent glasfaserverstärkte, wärmestabilisierte Compound neben ausgezeichneter Kriech­beständigkeit eine sehr hohe Festigkeit und Steifigkeit bietet. Das Material fließt und verdichtet sich gut im Werkzeug, was in den Bohrungen der spritzgegossenen Kupplungszylinder für sehr glatte Ober­flächen sorgt. Im Gegensatz zu linearen Strukturen bewirkt die aromatische Ringstruktur des Para-Moleküls eine signifikant reduzierte Feuchtigkeitsaufnahme und somit eine höhere Dimensionsstabilität der Kupplungszylinder.