Der Spezialchemiekonzern Lanxess treibt die Integration der Geschäfte des übernommenen Unternehmens Chemtura voran: Der Brite Stephen Forsyth ist ab 1. Juni 2017 als Chief Integration Officer im Vorstand dafür verantwortlich. (Bildquelle: Lanxess)

Stephen Forsyth ist ab 1. Juni 2017 als Chief Integration Officer im Vorstand für die Integration der Geschäfte von Chemtura verantwortlich. (Bildquelle: Lanxess)

Lanxess hat das US-Unternehmen Chemtura im April 2017 übernommen. Der 61-jährige Forsyth fungierte dort seit 2007 als Executive Vice President und Chief Financial Officer und hat in dieser Zeit den Umbau des Unternehmens zu einem profitablen Konzern entscheidend mitgestaltet. Zuvor war er 27 Jahre in verschiedenen Positionen für das Werkstoff-Unternehmen Hexcel tätig. Seit 1996 arbeitete er dort als Finanzvorstand, zuvor führte er als Vice President International Operations das Geschäft außerhalb der USA. Die neue Vorstandsposition ist auf ein Jahr befristet.

Integration von Chemtura hat Priorität

„Die Integration der neuen Geschäfte mit Spezial-Additiven, Urethanen und Organometallen hat bei Lanxess, Köln, oberste Priorität“, erläuterte Lanxess-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rolf Stomberg die neue Personalie. „Mit Stephen Forsyth haben wir einen Experten gewonnen, der diese Integration zusammen mit seinen Vorstandskollegen rasch zum Erfolg führen wird. Der Aufsichtsrat wünscht ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.“ Der Vorstandsvorsitzende Matthias Zachert fügte hinzu: „Stephen Forsyth bringt genau das mit, was Lanxess bei der Integration des Chemtura-Geschäfts braucht: Er kennt die neuen Geschäfte und Mitarbeiter bestens und kann außerdem auf viel Erfahrung in Transformationsprozessen von Unternehmen zurückgreifen.“