Covestro erweitert Produktionskapazität von MDI

Brunsbüttel ist Covestros nördlichster Standort. Dort baut das Unternehmen seine Produktionskapazitäten für MDI aus. (Bildquelle: Covestro)

Darüber hinaus hat sich Covestro, Leverkusen, an seinem Standort in Tarragona, Spanien, Zugang zu wichtigen Rohstoffen, vor allem Chlor, für die nächsten Jahre über Ende 2017 hinaus gesichert.Insgesamt fallen die Auwirkungen also wesentlich geringer aus als angesichts der Produktionsstilllegung gedacht. Andrea Firenze, Geschäftsführer der spanischen Tochtergesellschaft Covestro S.L., bestätigt: „Für den Standort Tarragona und unsere Mitarbeiter ist dies eine gute Nachricht. Durch unsere fortgesetzte Produktion in Tarragona wollen wir das Wachstum unserer Kunden auch weiterhin zuverlässig begleiten.“

„Die Entscheidung ist ein klares Bekenntnis zum MDI-Markt. Wir werden verschiedene Optionen prüfen, um mit zusätzlichem MDI die wachsende Nachfrage zu begleiten“, ergänzte Markus Steilemann, Leiter des Segments Polyurethanes und Vorstandsmitglied für Innovation. So hält das Unternehmen beispielsweise an der Erweiterung der MDI-Produktion am deutschen Standort Brunsbüttel fest.

Dennoch will Covestro an seiner Strategie festhalten, seine Produktion weltweit zu straffen. Deren Ziel ist es, die effizientesten Anlagen im Vergleich mit dem Wettbewerb zu betreiben.

MDI ist eine wichtige Komponente zur Herstellung von Polyurethan-Hartschaum. Dieser wird beispielsweise zur effektiven Wärmedämmung von Gebäuden und in der gesamten Kühlkette eingesetzt. Die erzielten Energieeinsparungen führen zur Senkung der CO2-Emissionen.

Neben dem Ausbau der Produktionskapazitäten von Covestro erweitert auch BASF, Ludwigshafen, derzeit seine MDI-Produktionsanlagen.

(dl)