Die Investition eines zweistelligen Millionenbetrags in die neue Anlage für PMMAFolien schafft außerdem Arbeitsplätze. Das Unternehmen nennt in beiden Fällen keine konkrete Zahl, spricht hinsichtlich der Arbeitsplätze aber von einer „Reihe von zusätzlichen Arbeitsplätzen.“

Mit der neuen Anlage lassen sich laut Evonik besonders breite Folien mit einer hohen Anzahl von Schichten herstellen. Zum Einsatz kommen ide mehrschichtigen PMMA-Folien vornehmlich in der Medizintechnik, im Fenster- und Fassadenbau sowie in der grafischen Industrie. Erst Mitte Januar stellte Evonik auf der Fachmesse Bau 2017 in München Fassadenelemente aus Fiberglasplatten vor, die mit einer Deckschicht aus Plexiglas-Folie versehen waren. Plexiglas besteht hauptsächlich aus PMMA.

Die Folien verlängern die Haltbarkeit Fassadenelementen. Michael Enders, Leiter des Foliengeschäfts bei Acyrlic Products bei Evonik, spricht in dieser Hinsicht von einer Haltbarkeit für Außenbauteile von Jahrzehnten. Zudem werden mit der Anlage auch ganz neue Folienzusammensetzungen möglich. „Wir erweitern damit unser Angebot an maßgeschneiderten Spezialfolien, die unseren Kunden, aber auch den Verbrauchern einen echten Mehrwert bieten“, ergänzt Enders.

Erst Ende 2016 kündigte Evonik an, ebenfalls am Standort Weiterstadt eine Reck- und Polieranlage für PMMA-Platten zu errichten.

(dl)


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