Durch Faserverbundwerkstoffe kann das Gewicht verschiedener Autoteile, beispielsweise Dach, Türen, Front- oder Heckklappe, bis zu 50% reduziert werden. (Bildquelle: Evonik)

Durch Faserverbundwerkstoffe lässt sich das Gewicht verschiedener Autoteile, beispielsweise Dach, Türen, Front- oder Heckklappe, um 50 Prozent reduzieren. (Bildquelle: Evonik)

Das Interesse der Composites-Industrie an diesem Thema war groß: Mehr als 100 Teilnehmer informierten sich über den Stand der geplanten Arbeiten des Arbeitskreises. Nach der Vorstellung der Ziele durch Dr. Christian Obermann, Bond-Laminates, Brilon, zeigte Dr. Sebastian Schmeer, IVW Institut für Verbundwerkstoffe, Kaiserslautern, die ersten Ergebnisse eines laufenden AVK-Projektes. Auch jetzt können sich alle Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette in diesem Marktsegment noch an dem Projekt beteiligen beziehungsweise an den künftigen Arbeitskreis-Sitzungen teilzunehmen, darauf weist der AVK explizit hin.

Neben den Rohstofferzeugern und Verarbeitern nahmen an dieser Auftaktveranstaltung auch Vertreter der Automobilindustrie beziehungsweise der OEMs und Maschinenhersteller sowie Forschungseinrichtungen teil. Das Einrichten eines öffentlichen Forums für dieses Thema soll im Vordergrund der weiteren Arbeiten stehen, neben der Standardisierung der Charakteristika von thermoplastischen, endlosfaserverstärkten Halbzeugen, wie Tapes, Sheets oder Organoblechen.

(dl)