Die Partner in der Türkei nach der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Finanzvorstand Rainer Zepke, Ömer Burhanoğlu, Ahu Serter, Halit Büyükkuşoğlu und Frank Wirthwein. Im Hintergrund der Bosporus. (Bildquelle: WIrthwein)

Die Partner in der Türkei nach der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Finanzvorstand Rainer Zepke, Ömer Burhanoğlu, Ahu Serter, Halit Büyükkuşoğlu und Frank Wirthwein. Im Hintergrund der Bosporus. (Bildquelle: WIrthwein)

Der Kunststoffverarbeiter Wirthwein setzt mit dieser Übernahme sein Wachstum fort und rückt mit dem Engagement in der Türkei nun auch den Nahe Osten in den Fokus. Die Volkswirtschaft der Türkei wächst seit Jahren und weist eine steigende Exportrate auf. Zudem ist sie aus Sicht des Unternehmens der ideale Standort, um in kaukasische oder arabische Märkte einzutreten. Im Zuge der Übernahme tauschen die beiden Unternehmen Erfahrungen in den Bereichen Lackierung, Ultraschallschweißen, vollautomatisierte Montage sowie verschiedener Bedruck- und Prägetechniken aus. Dass die beiden Firmen zueinander passen, zeigt deren Portfolio: Ebenso wie Wirthwein stellt Farel Komponenten für Wasch- und Geschirrspülmaschinen her. Das Unternehmen hat außerdem langjährige Erfahrung im Fertigen von Kunststoffkomponenten für Kühlschränke und Herde.

Farel Plastik ist eine Tochtergesellschaft der Unternehmensgruppe Farplas. Diese beschäftigt weltweit rund 2.000 Mitarbeiter in zehn Unternehmen. Die 1999 gegründete Farel Plastik A.S., an der Wirthwein nun mit 70 Prozent beteiligt ist, erzielt mit rund 360 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 35 Mio. EUR. Das Unternehmen produziert im türkischen Çerkezköy in der Region Tekirdağ, in der Nähe von Istanbul, überwiegend Kunststoffprodukte für die Hausgeräteindustrie und in geringerem Maß auch im Geschäftsfeld Automotive.

(dl)