Stets effizient kombiniert: Bei niedrigem Bedarf schalten sich nicht benötigte Trockner automatisch in den Standby-Betrieb, sie deaktivieren unter anderem Gebläse und  Heizung. So laufen nur tatsächlich benötigte Geräte.

Stets effizient kombiniert: Bei niedrigem Bedarf schalten sich nicht benötigte Trockner automatisch in den Standby-Betrieb, sie deaktivieren unter anderem Gebläse und
Heizung. So laufen nur tatsächlich benötigte Geräte. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

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(Bildquelle: Redaktion Plastverarbeiter)

Die diesjährige Ausgabe der Fachmesse in Friedrichshafen, fand vom 14. bis 18. Oktober statt. Knapp 46.000 Besucher aus 117 Ländern würdigten die Messepräsentationen der 1.772 Aussteller aus 36 Nationen. 33 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Ausland, zwei Drittel folglich aus dem Inland. Dies bestätigt den Eindruck einer national geprägte Messe. Doch das muss kein Nachteil sein, berichteten doch die Aussteller übereinstimmend und zufrieden über gute Geschäftsabschlüsse, die unter anderem bereits während der Messe getätigt werden konnten. Die Fakuma sei eine  anerkannte Business-Plattform für alle Teilnehmer aus der Kunststoffbranche, zeigte sich Ulrich Eberhardt, Sprecher des Ausstellerbeirats, zufrieden. Für ihn ist die Fachmesse ein „Marktplatz für innovative Lösungen rund um die Themen Spritzgießen, Thermoformen und Extrusion, ein Trendbarometer für die Branche“ und als nachhaltig bedeutende Fachmesse für die Anbieter und Anwender in der Kunststofftechnik“ Dabei sei es dem Veranstalter Paul E. Schall gelungen, sie trotz ihrer bedeutenden Marktstellung als Veranstaltung mit eigenem Charakter, einem besonderen Charme und der ganz persönliche, familiäre Atmosphäre zu etablieren, betonte er.
Anders als bei der K2013 mit 2.000 Tweets, war der „Tweetstorm“ zur Fakuma allerdings eher ein laues Lüftchen. Eröffnet wurde die Fachmesse auf Twitter am 18. Juli. Ubifrance, Düsseldorf, machte Appetit auf die Präsentation französischer Unternehmen, deren Themen von Biokunststoffen bis 3D-Druck reichten und 3M, Neuss, erweckte Neugier auf Lösungen für den Fahrzeugbau.
Gesine Schwan, Gastrednerin der Eröffnungs-Pressekonferenz, zeigte sich überzeugt, dass Erfolg, Innovation und Nachhaltigkeit miteinander vereinbar sind. Viele Beispiele dafür waren in den Messehallen zu finden.

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Cold Jet, Weinsheim, versucht vor allem in Deutschland mehr Verarbeiter von den Vorteilen des Trockeneisreinigens zu überzeugen. Helfen soll dabei eine neue Baureihe von Reinigungsgeräten, die sowohl Blöcke als auch Pellets verarbeiten und deren Strahlkraft stufenlos zu variieren ist.

Geiss, Sesslach, zeigte mit der T10 eine komplett servomotorisch angetriebene Thermoformmaschine, die mit deutlich kürzeren Maschinenzeiten Energie und Kosten spart.

 

 

 

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Hitec Messtechnik, Magstadt, präsentierte den Fachbesuchern mit M3 eine intuitiv zu bedienende und für Touchscreens ausgelegte Software für die Messmikroskope QZW1 M3. Diese eignen sich zum  genauen optischen Vermessen von Teilen in zwei Dimensionen. Der Werkstoff spielt dabei keine Rolle.

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Das Thema Leichtbau / Faserverstärkte Kunststoffe wurde auf vielen Ständen aufgenommen. Einen Greifer für das präzise Positionieren vorgewärmter CFK-Teile, zeigte beispielsweise ASS Maschinenbau, Overath. Um in Großserie Leichtbauteile fertigen zu können, müssen diese Teile automatisiert zu handhaben sein.

Einen Greifer mit integrierter Wiegeeinheit – und hier stand das Thema Produktionseffizienz im Fokus – zeigte AGS, Bergisch Gladbach.

Die Messe am Bodensee markierte den Verkaufsstart des Freeformers von Arburg, Loßburg. Mit ihm lassen sich Standardkunststoffe in einem additiven Fertigungsverfahren – dem Arburg Kunststoff Freiformen AKF – zu Bauteilen freier Geometrie formen. Im Rahmen der Nullserie wurden bereits 20 Maschinen ausgeliefert, künftige Standard-Lieferzeiten sollen zwischen sechs und acht Wochen liegen.

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Zentrales Thema beim Hersteller von Thermoformmaschinen Illig, Heilbronn, war ein für die Baureihe der UA-g-Maschinen eigens entwickeltes Technologiemodul: die zentrale Zuführung der zur Formteilkühlung eingesetzten Kühlluft. Vorteilhaft wirkt sich diese Technik mit definiert angesaugter Kühlluft auf die Absicherung einer konstant hohen Formteilqualität aus – weitgehend unbeeinflusst von klimatischen Einflüssen. Ferromatik Milacron, Malterdingen, präsentierte als Premiere eine Spritzgießmaschine F280, die im Verfahren der Coinjektion Behälter mit Barrierefolie fertigte. Ersatzteile für die Spritzgießmaschinen des Unternehmens können künftig auf einer besonderen Webseite online bestellt werden.
Nächstes Jahr wird wieder ein „Vor-K-Jahr“sein, in dem häufig erste Andeutungen auf die entwickelten Technologien in Friedrichshafen zu sehen sind. Der Termin 13. bis 17. Oktober 2015 für die Fakuma steht bereits fest.

 

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