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Wibu kümmert sich um das Anpassen und Erweitern der Schutztechnologie Codemeter, um als zusätzliche Schutzkomponente zu den CM-Dongles auch RFID-Tags verwenden zu können und das Autorisieren und Rechtezuweisen per Software zu ermöglichen. Das DFKI entwickelt ein Sicherheitskonzept und bereitet die Produktionslinie vor, um die entwickelten Technologien zu erproben und zu evaluieren.

Das Schutzkonzept soll sich in bestehende Produktionssysteme nachrüsten lassen und Angriffsversuche durch Manipulation, unerlaubtem Aktivieren, Diebstahl von Know-how und unberechtigtem Einspielen neuer Programme abwehren.

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des
DFKI, erläutert die Bedeutung des Themas: „Mit Industrie
4.0 hält das Internet der Dinge Einzug in die Fabriken. Um die Vorzüge
der cyber-physischen Produktionssysteme ungestört nutzen zu
können, muss ‚Security by Design‘ schon in der Planungsphase berücksichtigt werden. Nur so lassen sich Sabotage und
Wirtschaftsspionage ausschließen.“

Oliver Winzenried, Vorstand von Wibu, stellt fest: „Meines Erachtens nach muss die Frage nach Sicherheit in der modernen Produktion noch stärker im Bewusstsein der Hersteller verankert werden. Gerade die wachsende Vernetzung der einzelnen Maschinen lockt Angreifer an, über Schwachstellen einzudringen und die Produktionsprozesse so zu stören, dass immense Schäden entstehen oder wichtiges Know-how in die falschen Hände kommt.“

(dl)