Dass Verpackungen aus Kunststoff erst eine nachhaltige Lebensweise ermöglichen, war ein Kerngedanke. Das schlechte Image der Kunststoffverpackung in der Öffentlichkeit gelte es zu verbessern, da Verpackungen aus Kunststoff unersetzbar sind. „Wir müssen neben der sachlichen gezwungenermaßen auch eine emotionale Diskussion um Kunststofffolien führen, sonst könnten sie entgegen all ihrer Vorteile zu einem geächteten Produkt werden”, fasste Martin Backmann die derzeitige Situation für Kunststofffolien zusammen. Backmann ist Leiter Forschung und Entwicklung bei Windmöller und Hölscher in Lengerich; er leitete auch die Veranstaltung.

Insbesondere die Themen Consumer- und Industrie-Verpackungen standen im Fokus der Fachtagung. Beginnend beim Rohstoff über die Maschinentechnik sowie die Verarbeitung bis hin zum Endverbraucher wurde die gesamte Verarbeitungskette von Experten beleuchtet. Die Einsparung von Rohstoff bei gleichbleibenden oder verbesserten Folieneigenschaften (Downgauging) sowie die Verbesserung der Energieeffizienz sind zwei vielversprechende Ansätze, um zum einen ökonomischer zu produzieren und zum anderen ökologisch nachhaltigere Verpackungen zu erzielen. Diese Entwicklungstrends und Herausforderungen der Branche wurden nicht nur in den Vorträgen, sondern auch während der zahlreichen Gelegenheiten zum Networking diskutiert.

Die nächste Folientagung des IKV wird im Herbst 2014 stattfinden. Der Tagungsumdruck sowie eine Sammlung der Vorträge zur Veranstaltung können bei der Bibliothek des IKV unter bibliothek@ikv.rwth-aachen.de erworben werden.

(dw)